Bereich: Animation u. Film Seite zuletzt bearbeitet: 05.02.04 Home
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In Bildbearbeitungsprogrammen (bspw. in Photoshop mit dem integrierten Programm ImageReady ab Version 5.5) lassen sich Bilderstapel in klassischer Weise als GIF-Animationen generieren. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, verschiedene technische Ansätze zum Erzeugen der Phasenbilder, Einzelarbeit wie auch Formen der Teamarbeit sind dabei möglich. Deshalb lässt sich der Unterricht mit den bewegten Bildern in allen Altersstufen effizient und sehr differenziert gestalten. Zyklische oder lineare Bewegungsabläufe, bewegte Schriftzüge und Logos, Montagen von gezeichneten Hintergründen und fotografierten Figuren oder Legetrick mit Figurenschablonen stellen erste Schritte für komplexere Vorhaben im Bereich der filmischen Animation dar. Sie geben Einblicke in das "making of" raffinierter filmischer Illusionen. |
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Im Vergleich mit den voreingestellten Animationswerkzeugen der oben genannten Programme bietet die Arbeitsweise mit ImageReady ein tieferes Verständnis des Animationsprozesses, die Ergebnisse können darüber hinaus auch in anderen Projekten, z.B. auf Webseiten, eingebunden werden. |
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Erste Fahrstunde noch ohne Auto. Die Figur wurde auf einem Stuhl sitzend in mehreren Positionen aufgenommen, freigestellt und mit "Skalieren" und "Drehen" in die richtigen Positionen gebracht. Eine GIF-Animation, die aus etwa 40 Frames besteht. |
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GIF-Animationen sind stumm. Um ihnen Ton und Sprache beizubringen kann man sie jedoch (etwa mit Quicktime) in ein Videoformat umwandeln. Dieses ist in alle gängigen Videoschnittprogramme importierbar. So kann man den Animationen Tonspuren hinzufügen, sie mit Titeln oder Blenden zu Filmen verarbeiten oder sie etwa gar in Videomaterial integrieren. |
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Was für Bilder gilt, gilt auch für Text. Einfache Textanimationen lassen sich am besten mit Präsentationsprogrammen wie "Powerpoint" realisieren. Dort müssen voreingestellte Möglichkeiten nur aktiviert werden, um einen bestimmten Schriftzug ins Bild rollen oder fliegen zu lassen. Einzelbuchstaben können ins Bild gehackt werden oder sanft aus dem Dunkel auftauchen. Dabei können Auslöser, Schnelligkeit, Pfad der Bewegung u.v.a.m. gesteuert werden. Multimediaprogramme wie etwa Mediator bieten diese Möglichkeiten meist noch differenzierter. |
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Wichtige zeitgenössische Künstler wie Bruce Nauman, Fischli und Weiß arbeiten u.a. mit bewegter Schrift. Die Auseinandersetzung mit diesen kann zu eigenen Gestaltungsversuchen im Kunstunterricht führen. Nächtliche Projektionen via Beamer auf Hauswände in der Innenstadt sind dabei ebenso denkbar wie aus mehreren Quellen im Schulhaus. Ambitionierte Geschäftsinhaber des Einzelhandels nutzen dies heute dilettierend für ihre Werbung im Schaufenster. Auch für analoge Bildschirmlösungen finden sich ähnliche Anwendungsmöglichkeiten im schulischen Kontext. Screendesign wird auf diese Weise zu Animationsdesign mit veränderten Gestaltungskriterien: Rhythmus, Bewegungsrichtung, Abfolge in der Zeit, Dramaturgie, Spannung, etc.. Eine vertiefende Darstellung des Themas findet sich unter http://www.kusem.de/texneu/3m/animat.htm. |
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