Bereich: Freies Arbeiten      Seite zuletzt bearbeitet: 05.02.04     Home

Bildmontagen

MARKO TATGE, ERNST WAGNER

Die Aufgabe besteht darin, das Abbild kleiner, beliebiger, alltäglicher Gegenstände mittels Montage in einen anderen, größer dimensionierten Kontext zu bringen und somit Triviales in etwas Monumentales zu verwandeln. Die Irritation des Betrachters, der nicht sofort erkennt, was das Fremde sei, kann dabei ein wichtiger Aspekt sein.

Hier wurden für gescannte Gegenstände (eine Taschenlampe, eine alte Münze, eine Zeitung) Bilder gesucht, die sich für die Montage eignen: Die Taschenlampe wurde nach dem Prinzip der Formanalogie zum Teil einer Grosstadtskyline, die Münze wurde auf Grund der Oberflächen- oder Materialstrukturen zu einem Brunnen auf einem großen Platz, die Zeitung zu einem Gebirge. Die Hinter-, bzw. Vordergrundbilder wurden mit der Suchmaschine "Google" (www.google.de), die eine eigene Suchfunktion für Bilder hat, gefunden. (Mindestgröße des Bildes eingeben, um eine hohe Auflösung zu erhalten!)

Reizvoll die Frage, in welchem Bild ein bestimmter Gegenstand am geschicktesten unterzubringen ist. Die Taschenlampe in Köln, New York oder Hinterhermsdorf? Welche Wirkung tritt jeweils ein? Welchen Charakter hat der Gegenstand? An welcher Stelle ist er am besten zu platzieren? Fragen, die zu zentralen Gestaltungsaufgaben führen.

 

 

Auch ein von Schülern gescanntes Zeitungsknäuel kann Anlass für freies Gestalten mit zufälligen, grafischen Strukturen sein. Die Weiterbearbeitung des Scans erfolgt dann in einem Malprogramm, um z.B. einen Landschaftseffekt zu erzeugen. Da schnell interessante grafische Effekte erreicht werden, muss der Schwerpunkt auf dem (nie ganz abgeschlossenen) Überarbeiten liegen. Die Aufgabe könnte lauten: "Speichere 5 unterschiedliche Varianten ab und entscheide Dich für die beste! Begründe deine Entscheidung!"