Bereich: Freies Arbeiten Seite zuletzt bearbeitet: 05.02.04 Home
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Tontrennung kann als Vorstufe zum Hochdruck oder Siebdruck, als grundlegende malerische Übung oder als fotografisches Verfahren dienen. Im Kunstunterricht ist sie Thema wie Übungsmotiv. |
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Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop können für diese Aufgabe die Erarbeitung von Grundlagen erleichtern. Dazu dürfen jedoch keine fertigen Filter oder automatisierten Funktionen (bei Photoshop z.B. "Tontrennung") angewandt werden. Vielmehr ist der "Umweg" über Histogramm und Tonwertkorrektur (Namen der Funktionen bei Photoshop, hier in der englischen Fassung "Levels") zu nehmen, um tieferes Verständnis zu erzielen. Das Histogramm liefert eine grafische Darstellung der Tonwertverteilung im Bild, indem es die Verteilung der einzelnen Grautöne (Anzahl der Pixel pro Wert im Bild) als Säulendiagramm aufzeigt. Die Tonwertkorrektur ermöglicht die gezielte Manipulation. Als Ausgangspunkt nahmen wir von jedem Schüler ein Portraitbild mit der Digitalkamera auf. Bei der Beleuchtung achteten wir darauf, dass eine Gesichtshälfte durch seitliches Licht stärker ausgeleuchtet wurde. Die Klasse arbeitete im Computerraum in einem Netzwerk, lernte bei dieser Gelegenheit also auch etwas über Dateienverwaltung. Nach der Reduktion der Bilder auf eine vernünftige Bildgröße wurde das farbige Bild in ein Grautonbild umgewandelt. In einer Experimentierphase erkundeten die Schüler die Möglichkeiten des "Tonwertkorrektur"-Werkzeugs. Die gemeinsame Besprechung klärte für alle die gezielten Steuerungsmöglichkeiten (Tafelanschrift). Bei der endgültigen Fassung wurden zwei oder drei verschiedene Variationen abgespeichert und dann in einem Bild überlagert. |
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Weitere in diesem Zusammenhang entstandenen Projekte sowie eine ausführliche Darstellung des Verfahrens finden Sie unter http://www.kusem.de/konz/su9/tonset.htm. |