Bereich: Multi-Media Seite zuletzt bearbeitet: 05.02.04 Home
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Interaktivität und Verwendung unterschiedlichster Medien sind die spezifischen Eigenschaften von Multimediaprogrammen. Präsentationssoftware oder Programme zur Gestaltung von Webseiten ermöglichen dies bereits im Ansatz. Professionelle Multimedia-CD-ROMs werden jedoch mit komplexen Autorenprogrammen (Macromedia Director, Authorware, Toolbook) erstellt, da diese präzisere Gestaltungen ermöglichen. Für Schulen spielt hier vor allem das Programm Mediator eine Rolle, da dieses Programm intuitiv zu bedienen ist, keine Programmiersprachenkenntnisse erfordert und schnell sehenswerte Ergebnisse hervorbringt. Auch für anspruchsvolle Aufgaben bietet das Programm genügend Gestaltungsmöglichkeiten. |
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Beispiel: Suchspiel - Erzählung - Biographie In Mediator ist es z.B. möglich einzelne Bereiche eines Bildes zu verlinken, so dass der Klick auf ein Schloss z.B. zu einer Tür führen kann und diese dann zu einem Raum usw. Spannend wird es, Interaktivität durch verschiedene Auswahlmöglichkeiten zu intensivieren und z.B. statt eines linearen Ablaufs ein Labyrinth an Vernetzungen zu erstellen. Geplant wird das Ganze sinnvollerweise zu Beginn als Mindmap, um den Überblick zu behalten. So kann etwa ein fantastisches Künstlerleben oder ein Kriminalfall aus Landkarten, Raumansichten, Tagebuchnotizen, Bildern, kleineren Filmsequenzen und sonstigen Fragmenten konstruiert werden. Bilder können sich überlagern, von Text durchflossen werden, bei "Berührung" neue Geheimnisse (durch Link) preisgeben. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, kleine Filme, Sound oder animierte Figuren einzubauen. |
Beispiel: Tagebücher Ein fiktives Tagebuch einer realen oder erfundenen Figur bietet viele Möglichkeiten, unterschiedliche Arbeiten mehrer Schüler miteinander zu verbinden. Jeder Schüler erstellt ein Tagebuch für den Zeitraum von 3 bis 4 Tagen im Leben der gewählten Person. Einige Fakten sind für jede Person fest vorgegeben. Oder 4 bis 5 Schüler bilden Teams, die miteinander interagieren. Jeder Schüler gestaltet das Tagebuch seiner Figur und entwickelt das Layout entsprechend der jeweiligen Charakterzüge. Es kann aber auch Einzelgänger geben, die sich später mit allen möglichen Tagebüchern verlinken und Querbezüge aufnehmen. Durch die Links zwischen den einzelnen Figuren kann so etwas wie eine facettenhafte Vorstellung von Zeit in der Erinnerung mehrerer Personen entstehen. Das Geheimnisvolle fremder Tagebücher durch beschränkte Sicht des Einzelnen auf das, was ihm in diesem Moment wichtig erscheint, Neugier und Empathie können so thematisiert werden. Als möglicher Handlungsschnittpunkt für Ort und Ereignis könnte auch ein geschichtliches Ereignis gewählt werden. |
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